☦️ Heiliger Therapon von Zypern – der Wundertäter☦️

Am 14. Mai ehren wir auch den Heiligen Therapon , Bischof von Zypern. Sein Erbe wird durch den Heiligen Andreas von Kreta bewahrt. Er berichtet, dass der Heilige Therapon während einer arabischen Invasion, wahrscheinlich zwischen dem 7. und 8. Jahrhundert, enthauptet wurde.

Der heilige Therapon, der Sohn frommer Eltern, bewies seine Hingabe an Christus durch Enthaltsamkeit, Fasten und Gebet. Als kraftvoller Prediger bekehrte er viele zum orthodoxen Christentum und widersetzte sich offen den Bilderstürmern, was zu seiner Verleumdung, Inhaftierung und Verbannung führte.

Nach seiner Freilassung reiste er nach Jerusalem, wo er das Evangelium predigte und sich in großem Umfang karitativ engagierte. Sein wachsender Ruhm veranlasste ihn, nach Zypern zu ziehen, um Mönch zu werden. Doch sein Ruf hatte die Insel bereits erreicht.

Zunächst wohnte er bei einem Mann namens Sosios und seiner Frau, die seit neun Jahren bettlägerig war. Der heilige Therapon heilte sie durch Gottes Gnade, und die Nachricht von diesem Wunder lockte viele Menschen an, die Heilung bei dem wundertätigen Heiligen suchten.

Der Gouverneur der Insel drängte den Heiligen Therapon zum Bleiben und bot ihm die Diözese Larnaka an. Er nahm an, und die Gläubigen freuten sich, ihren Heiler und spirituellen Führer in ihrer Mitte zu haben.

Während einer arabischen Invasion Zyperns wurde der Heilige Therapon während der Göttlichen Liturgie von Piraten am Altar enthauptet. Unmittelbar danach erschienen himmlische Melodien und ungeschaffenes Licht über dem Heiligen Tisch.

Dieses Wunder gab den Gläubigen Kraft und versetzte die Araber in Angst und Reue. Die Gläubigen begruben den Leichnam des Heiligen Therapon an der Stelle, an der später sein erster Tempel errichtet worden war.

Am 14. Mai 806 wurden seine Reliquien zur sicheren Aufbewahrung vor weiteren Invasionen nach Konstantinopel überführt. Ein Stadtteil von Konstantinopel trägt noch heute zu seinen Ehren den Namen Therapia (Tarabya).

Teile seiner Reliquien befinden sich heute auf dem Berg Athos, in der Kirche St. Therapon in Zographou, Athen, und in der Kirche St. Therapon in Mytilene.

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