
- Bietet ständige Erinnerung zum Beten
- Perfekte Größe, um sie immer bei sich zu tragen
- Kontinuierliche Verbindung zum Glauben
Es heißt, dass die Methode, die Gebetsschnur zu binden, ihren Ursprung beim Vater des orthodoxen Mönchtums, dem Heiligen Antonius dem Großen, hat. Er begann damit, jedes Mal, wenn er Kyrie Eleison (Herr, erbarme dich) betete, eine Lederschnur mit einem einfachen Knoten zu binden. Doch der Teufel kam und löste die Knoten, um ihn aus dem Takt zu bringen.
Inspiriert von einer Vision der Gottesgebärerin entwickelte er dann eine Methode, bei der er die Knoten so knüpfte, dass die Knoten selbst ständig das Kreuzzeichen bildeten.
Deshalb werden Gebetsketten auch heute noch mit Knoten gebunden, die jeweils sieben kleine Kreuze enthalten und immer wieder neu gebunden werden. Der Teufel konnte sie nicht lösen, denn das Kreuzzeichen besiegt den Teufel.
Auf orthodoxen Gebetsketten sind oft in gleichmäßigen Abständen Perlen angebracht.
Sie tragen nicht nur zur Schönheit des Stücks bei, sondern sollen den Gläubigen auch dabei helfen, die Anzahl der Gebete zu zählen, die sie sprechen.
Ein Umfang von 33 Knoten ist heute am gebräuchlichsten, da die Zahl 33 das Alter von Jesus Christus bei seiner Auferstehung symbolisiert.
Historisch gesehen hatte die Gebetskette typischerweise 100 Knoten, obwohl auch Gebetsketten mit 150, 60, 50, 33, 64 oder 41 Knoten heute im Einsatz sind. Es gibt sogar kleine Gebetsketten mit 10 Knoten, die am Finger getragen werden. Einsiedler in ihren Zellen können Gebetsketten mit bis zu 300 oder 500 Knoten besitzen.
Längere Gebetsketten helfen den Gläubigen, mehrere Gebetsketten hintereinander zu rezitieren, ohne wieder am Anfang anzukommen. Deshalb werden Gebetsketten mit 150, 200, 300, 500 und sogar 1000 Knoten hergestellt. Für eine längere, ununterbrochene Verbindung mit unserem Herrn.
Obwohl Gebetsketten oft von Mönchen gebunden werden, ist es auch Nicht-Mönchen gestattet, sie zu binden. Voraussetzung für die richtige Praxis ist, dass die Person, die eine Gebetskette bindet, wahren Glauben hat, ein frommes Leben führt und die ganze Zeit das Jesusgebet betet. Unsere Gebetsketten werden ausschließlich von Mönchen auf dem Berg Athos und der Insel Tenos hergestellt.
Beim Beten hält der Benutzer die Gebetsschnur normalerweise in der linken Hand und hat die rechte Hand frei, um das Kreuzzeichen zu machen.